Dreh- und Angelpunkt ist die Entwicklung
der Liebe: „Diese Hingabe, diese Desintegration seiner
selbst durch die Liebe zu vollziehen – das ist eigentlich
die größte und einzige spirituelle Bemühung.
Es gibt keine andere.“ Und obwohl dies die „einzige
Bemühung“ ist, wie Makaja sagt, bietet er seinen
Schüler/-innen – je nach Naturell, Vorlieben
und Talent – eine Vielzahl von mentalen und praktischen
Einstiegsmöglichkeiten und Mitteln, um dieses Ziel
zu erreichen.
Eine der für die meisten Menschen faszinierendsten
ist die Sexualität. Makaja: „Anstatt dass ihr
den Sex gebraucht, missbraucht ihr ihn. Er ist göttlich!“
Fast zwei Jahrzehnte führt Makaja tantrische Gruppen
und lehrt, neben der Unterweisung in die liebeserotische
Kunst, ein ausgearbeitetes System zur Nutzung der sexuellen
Energie für die geistige Entwicklung des Menschen.
Vielseitig, originell und experimentierfreudig ist seine
Lehre – so wie auch er.
War Makaja zu Beginn seines geistigen Weges in mehreren
nationalen und internationalen geistigen Gemeinschaften
führend tätig, so entstehen im Laufe seines selbständigen
Wirkens viele internationale Organisationen zur Verbreitung
seiner Lehre, aber auch zur Hilfe und „Caritas“
Notleidender: Während des Krieges in den Staaten des
ehemaligen Jugoslawien gründet Makaja zwei humanitäre
Organisationen. Er begleitet selbst die Hilfslieferungen
in Höhe von 2,5 Mio. DM in die Kriegsgebiete, und das
durch Granatenregen zur Zeit heftigster Kriegsauseinandersetzungen
– untypisch für einen geistigen Meister, charakteristisch
für Makaja. „Ich glaube nur an die Liebe, die
sich äußert durch die Taten der Liebe“
– ist sein viel zitiertes Wort.
Makajas kultur- und sozialpolitisches Erbe zieht seinen
Faden auch weiter durch sein Leben: Wenn er in den Medien
für die Aufnahme der liebeserotischen Erziehung in
den Lehrplan der Volks- und Mittelschulen plädiert,
in seinen erfolgreichen Methoden zur Überwindung der
Drogenabhängigkeit und nicht zuletzt wenn er sich für
die Einführung der Lehre über die Kundalini in
das Medizinstudium einsetzt...
Und doch ist und bleibt Makajas einzige Ausrichtung:
„Da mir Gott in mir alles, was ich habe, gibt; und
weil ich sehe, dass dieser Gott auch den Menschen alles,
was sie haben, gibt; und da ich, wenn ich mächtigen,
geistigen Wesen begegne, bemerke, dass sie göttlich
und so gewaltig mächtig sind gerade wegen dieser Einheit
mit dem gleichen Gott, deswegen gebe ich mich Ihm restlos
hin.
Er ist Gott ohne Name und Form, und gleichzeitig sieht es
für mich so aus, als ob alle Formen – Formen
Seiner seien, und dass alle Namen nur Seine Formen bezeichnen.
Deshalb ist mein einziger Gedanke, mein einziger Wunsch
– Ihm hingegeben zu sein, mit Ihm eins zu sein.“
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